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Was die Geschichte des Frühstückseis über Falsifizierbarkeit verrät

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Wissenschaftstheorie · Kausalität · 23. Juli 2026 Vierzig Jahre am Pranger Was die Geschichte des Frühstückseis über Falsifizierbarkeit verrät – über den Unterschied zwischen Zusammenhang und Ursache, über die Zähigkeit alter Annahmen und darüber, warum auch Grenzwerte selbst prüfbar bleiben müssen. Illustration: mit KI erstellt (Google Gemini) und redaktionell bearbeitet. Abbildung mit Einwilligung der dargestellten Personen. Ein Ei im Eierbecher. Braun, gekocht, unspektakulär. Vor dreißig Jahren hätte man beim Anblick vielleicht kurz gezögert. Cholesterin. Herz. Höchstens zwei die Woche, hieß es. Heute steht dasselbe Ei da, und die Fachgesellschaften diskutieren, ob es für gesunde Menschen überhaupt eine feste Obergrenze braucht. Dasselbe Ei. Dieselbe Chemie. Andere Empfehlung. Wer daraus schließt, die Wissenschaft sei unzuverlässig, hat sie falsch verstanden. Sie hat genau das getan, wofür sie gebaut ist. Aber die Geschichte hat auch eine ...